Durch diese Technik werden Eizellen von Frauen vorzugsweise unter 37 Jahren eingefroren, so dass das "genetische Alter" dieser Eizellen stets konstant bleibt, bis die Frau sich dazu entscheidet, Mutter zu werden.
Beim Vitrifizierungprozess werden Hochkonzentrationen von Kryoschutz hinzugefügt, so dass die Zellen schonend und ausreichend dehydriert werden. So wird die Bildung von Eiskristallen vermieden, die beim Einfrierprozess das Zellgewebe zerreißen und den Tod der Zellen verursachen.
Nachdem die Eizellen vitrifiziert worden sind, werden sie in in Flüssigstickstoff bei
-196°C aufbewahrt. Bei solchen ultratiefen Temperaturen haben die Eizellen praktisch kein "Verfallsdatum". Bei Kinderwunsch werden die Eizellen devitrifiziert und mit Samen inseminiert. Die entwickelten Embryonen werden dann nach zwei oder drei Tagen in die Gebärmutter transferiert.